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Die Hypnotherapie ist das älteste Therapieverfahren. Unzählige wissenschaftliche Forschungsarbeiten haben die Effektivität der klinischen Hypnose belegt. Die Anwendungsgebiete liegen in der Medizin, der Zahnmedizin sowie in der Psychotherapie.
In der Psychotherapie findet die klinische Hypnose in vielen Bereichen wie beispielsweise bei Ängsten, Depressionen oder psychosomatischen Beschwerden Anwendung und kann die Effektivität anderer Therapieverfahren wie die der Verhaltenstherapie unterstützten.
In der Durchführung wird der Patient in einen Bewusstseinszustand zwischen Wachen und Schlaf versetzt (Trancezustand), der mit einer allgemeinen körperlichen Entspannung einhergeht. Man geht davon aus, dass viele Probleme dem wachen Bewusstsein schwer zugänglich sind und sich deshalb in psychischen und psychosomatischen Beschwerden zeigen. In dem speziellen Bewusstseinszustand der Trance können Dinge besser erinnert werden, die vergessen wurden, alte Muster und Verhaltensweisen aufgedeckt und bearbeitet werden, positive Alternativen kreiert werden und vieles mehr. Trancearbeit kann eine große Hilfe sein, seine Potenziale und inneren Kraftquellen zu erkennen und zu erwecken. So werden mit Hilfe des Unterbewusstseins positive und kreative Lösungen gesucht und gefunden, die in der für den Patienten jeweils angemessenen Zeit in sein Bewusstsein und sein Leben integriert werden können.
Der Zustand einer hypnotischen Trance ist jedoch nur dann zu erreichen, wenn der Patient seinem Therapeuten vertraut und mit der Hypnose einverstanden ist. Gegen seinen Willen kann der Patient weder in Trance versetzt noch zu Handlungen bewegt werden, die er nicht möchte. Die Kontrolle bleibt dem Patienten immer erhalten.

Wobei kann Hypnotherapie helfen?

Kategorien nach ICD-10Störungsbereiche mit empirisch belegter WirksamkeitWeitere indizierte Störungsbereiche
Affektive Störungen (F3)Depression, Hypomanie
Angststörungen (F40, 41, 42)PhobienPanikattacken, Zwang
Belastungsstörungen (F43)akute Belastung, posttraumatische Belastung, Anpassungsstörung
Dissoziative, Konversions-, Somatoforme Störungen (F44, 45, 48)somatoforme Schmerzen, Reizdarm, Fibromyalgie u. a.autonome Funktionsstörungen, Konversionen, Hypochondrie, Dissoziative Identitätsstörung, Amnesie, Fugue, Stupor
Essstörungen (F50)Essattacken, Körperbild bei EssstörungenBulimie, Anorexie
Andere Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen (F51, 52, 21)Schlafstörungen, sexuelle Störungen
Psychische und soziale Faktoren bei somatischen Krankheiten (F54)Operationsschmerz, Geburtsschmerz, Krebsschmerz, Migräne u. a.Tinnitus
Persönlichkeitsstörungen (F60) Verhaltensstörungen (F63–69)Abnorme Gewohnheiten, Störung der sexuellen Identität und der sexuellen Präferenz, strukturelle Frühstörungen
Abhängigkeit und Substanzmissbrauch (F1, 55)NikotinabhängigkeitAlkoholismus, Missbrauch von psychotropen Drogen
Schizophrenie und wahnhafte Störungen (F29)Schizophrenie ohne Intelligenzminderung
Hirnorganische StörungenLähmung nach Insult, Infarkt, bei MS
ZusätzlichAdipositas
Kinder und JugendlicheSchmerzkontrolle, Enuresis, Übelkeit und Erbrechen bei KrebsTics, Aufmerksamkeitsstörungen, Störungen des Sozialverhaltens
Quelle: Wikipedia

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