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Unter Psychosomatischen Erkrankungen im engeren Sinne werden Erkrankungen verstanden, bei denen organische bzw. Gewebsschädigungen aufzufinden sind. Psychische oder soziale Faktoren beeinflussen die Entstehung, den Verlauf oder die Folgen der Erkrankung deutlich mit

Reizdarm & Co., wie uns somatoforme Störungen auf seelisches Leid aufmerksam machen

Achtung, hingehört! Ihr Körper meldet sich ggf. per Reizdarm & Co. zu Wort, weil Ihre Seele womöglich leidet und sie aber kein Gehör findet. Körper und Seele brauchen einander zum Überleben, aber komischerweise gehen wir bei körperlichem Leid ganz schnell zum Arzt, unsere Seele hingegen wird oft einfach verdrängt und belächelt („Ich habe doch keinen an der Klatsche“)…

Wenn das der Fall ist, bleibt dem Körper gar nichts anderes übrig, als sich selbst vor zu schieben und körperliche Symptome zu entwickeln, damit wir dann endlich mal zum Arzt gehen und dieser nach vielen Untersuchungen hoffentlich feststellt, dass körperlich keine Ursache gefunden werden kann…Es folgt u.U. die Diagnose „somatoforme Störung“ und der Besuch beim Psychiater/Psychotherapeuten, oder gar der Aufenthalt einer psychosomatischen Fachklinik wird empfohlen…

Was ist eine somatoforme Störung bzw. welche Symptome können auftreten?

Eine somatoforme Störung wird diagnostiziert, wenn keine ausreichende organische Ursache für die bestehenden Symptome (Krankheitszeichen) gefunden werden kann.

So gut wie jeder Bereich des Körpers kann auf sich aufmerksam machen und Symptome entwickeln, egal ob die Atmung, das Herz-Kreislaufsystem, die Haut, der Verdauungstrakt, die Blase oder die Geschlechtsorgane. Wie das funktioniert, erkläre ich gleich.

Kennen Sie Symptome wie der sog. Kloß im Hals, schwerfälligere Atmung, Stiche oder Druck in der Brust, Herzstolpern, Übelkeit, Verstopfungen, Blähungen, Stuhlunregelmäßigkeiten, Leistenschmerzen, extreme Schmerzen während der Monatsblutung, ständiger Drang des Wasserlassens (gerade in der Nacht, schlussfolgernd unruhiger Schlaf), Schmerzen im Unterbauch uvm., ohne, dass eine organische Ursache gefunden wurde, die die Symptome rechtfertigt? Kennen Sie die Aussagen von Ärzten: „Sie haben nichts“, „Ihnen fehlt nichts“?

Der Begriff somatoforme Störung ist noch nicht sehr stark verbreitet, aber die Begriffe „chronisches Erschöpfungssyndrom“, „Reizdarm-Syndrom“, „Fibromyalgie“, oder „funktionelle Rückenschmerzen“ haben Sie vielleicht schon einmal gehört. Diese Syndrome sind alle den somatoformen Störungen einzuordnen (Erklärung: bestimmte Symptome bilden ein Syndrom).

Was hat die Seele mit den Organen zu tun?

Gegenfrage: Wann kommt der „Kloß im Hals“, der Druck in der Brust, wann meldet sich der Reizdarm, oder der Reizmagen, die Reizblase…? Wenn Sie gesund und entspannt sind, oder im Stress, bei Sorgen und bei Anspannung?

Sind unglückliche, traurige Menschen gesünder als glückliche, sorgenfreie Menschen?

Zum Verständnis muss es jetzt ein wenig medizinisch werden: Die Wände unserer Organe beinhalten glatte Muskulatur. Die glatte Muskulatur wird vom vegetativen Nervensystem gesteuert. Das vegetative (autonome) Nervensystem können wir willentlich (bewusst) nicht steuern. Das vegetative NS wird unterteilt in den Sympathikus, den Parasympathikus und in das enterische Nervensystem (Darm). Es bekommt seine Signale aus dem Gehirn und sendet sie an den Körper weiter.

So weit, so gut. Das bedeutet schonmal, dass unser Gehirn über das vegetative NS unsere Organe steuert. Spannend wird es jetzt vor allem in den Untergruppen des vegetativen Nervensystems.

Der Sympathikus ist unser Aktionär, er steigert die Leistung und die Leistungsbereitschaft unseres Körpers. Sendet das Gehirn Alarmsignale, bereitet er ihn auf „fight, flight or freeze“ , oder andere außergewöhnliche Anstrengungen vor (Stress).

Was passiert, er steigert die typischen Stresssignale, die wir alle kennen:

  • das Herz geht schneller
  • unser Blutdruck ist erhöht
  • die Gefäße weiten sich in den für den Kampfmodus wichtigen Arealen, damit die Durchblutung auf Hochtouren laufen kann
  • Kohlenhydrate werden abgebaut um in Energie umgewandelt zu werden

Alles was den Kampfmodus eher behindert oder gerade nicht erforderlich ist, wird gehemmt: z. B. die Darmtätigkeit, in der Haut, in insbesondere den Nieren verringert er die Durchblutung, indem er dort die Gefäße verengt.

Außerdem hat er Einfluss auf die:

  • Lungen („wer aktiv ist, muss atmen…logisch“)
  • Blasenfunktion („wer aktiv ist, hat keine Zeit auch noch Pipi zu müssen…auch logisch“)
  • Geschlechtsorgane (ja, auch hier ist der Sympathikus aktiv, Orgasmen sind anscheinend anstrengend)
  • innere Augenmuskeln (Pupillenerweiterung, bessere Sicht!)
  • Sekretion der Drüsen, das heißt (kennen wir alle), vermehrte Schweißdrüsenaktivität (wir schwitzen im Stress), Adrenalin wird im Nebennierenmark ausgeschüttet (Adrenalinjunkies wissen wovon ich spreche)…im Gegensatz dazu wird unser Mund trocken, das heißt, die Speicheldrüsen haben Pause und auch die Bauchspeicheldrüse ist abgemeldet.

Der Paraympathikus ist der wichtige Gegenspieler des Sympathikus. Beide Systeme sollten harmonieren und zusammen arbeiten, sich gegenseitig ausgleichen können. Regiert der Sympathikus fast ausschließlich alleine, haben wir ein Stresslevel, welches der Körper irgendwann nicht mehr ertragen/aushalten kann.

Der Parasympathikus sorgt eher für den Erhalt und den Wiederaufbau der Körperenergien. Er wird auch Ruhenerv, oder Erholungsnerv genannt. Überwiegt der Einfluss des Parasympathikus, so kommt es einerseits zum Beispiel zur Verlangsamung von Herzschlag und Atmung und zur Pupillenverengung; andererseits werden Magen-Darm-Tätigkeit verstärkt und die Blasen- und Mastdarmfunktion gefördert.

Wir können also wieder Pipi und unsere Verdauung läuft auch wieder normal. Ein kleiner Beweis übrigens auch für die Wirkung der Hypnose auf das parasympathische Nervensystem und somit auf unsere Entspannung und Regeneration. Vielen Patienten fällt während unserer Sitzungen auf, dass ihr Magen/Darm „gluckert oder grummelt“ und sie nach der Hypnose oft erst einmal wasserlassen müssen.

Einfach ausgedrücktes Fazit: Ist unser vegetatives Nervensystem „gestresst“, wirkt sich das auf unsere körperlichen Systeme, wie unsere Organe, Drüsen etc. aus und wir bekommen unter Umständen Symptome einer somatoformen Störung.

Wie wird es gestresst? Fakt ist, Stress und Entspannung sind 2 Gefühle, die nicht parallel bestehen können. Hat unsere Seele Sorgen, Kummer, Ärger, Ängste oder Stress, arbeitet unser Gehirn u.a. mit dem Sympathikus zusammen, welches sich in körperlichen Symptomen äußert, wenn wir nicht frühzeitig dafür sorgen, dass unser Parasympathikus für ein gesundes Gleichgewicht sorgt.

Vielleicht haben Sie schon einmal vom Vagus-Nerv (nervus vagus), oder dem 10. Hirnnerv gehört. Dem Nerv, der in vielen Büchern gerne auch Selbstheilungsnerv genannt wird. Dieser Nerv steuert das parasympathische Nervensystem, womit sich der Kreis schließt….

Sind somatoforme Störungen gleich psychosomatische Erkrankungen?

Nein.

Unter Psychosomatischen Erkrankungen im engeren Sinne werden Erkrankungen verstanden, bei denen organische bzw. Gewebsschädigungen aufzufinden sind.

Dazu zählen:

  • Allergien,
  • Neurodermitis,
  • Migräne (wird ebenfalls diskutiert),
  • rheumatoide Arthritis,
  • essentielle Hypertonie,
  • Adipositas,
  • Asthma,
  • entzündliche Darmerkrankungen,
  • Gastritis bis Magengeschwür,
  • Ohrgeräusche (Tinnitus).

Psychische oder soziale Faktoren beeinflussen die Entstehung, den Verlauf oder die Folgen der Erkrankung deutlich mit.

Es gibt also einige Symptome und Syndrome, bei denen die Seele eine wichtige, auslösende Rolle spielt.

Begleiterkrankungen: Wenn ein Mensch an somatoformen Störungen oder psychosomatischen Erkrankungen leidet, können Begleiterkrankungen wie Angststörungen (Angst schwer krank zu sein, Angst nicht mehr gesund zu werden usw..), Depressionen (Erschöpfung, Schuldgefühle, verminderter Selbstwert..), oder Abhängigkeiten (Angstbekämpfung, Entspannung durch Alkohol/Drogen) entstehen. Auch das Risiko der Suizidalität (Selbsttötungsabsichten) ist aufgrund des seelischen und körperlichen Leidens erhöht.

Wie bringen wir unsere Seele und somit letztendlich auch Sympathikus und Parasympathikus ins Gleichgewicht?

Wie können wir lernen in der meisten Zeit glücklich und entspannt zu sein?

Diese Fragen sind gar nicht so leicht zu beantworten. Immerhin sind es oft auch nicht so schnell änderbare Umstände wie ein stressiger Job, Ärger oder Sorgen in der Familie…, die dafür sorgen, dass wir nicht entspannen und für uns sorgen können…

Wir können die Stressoren vielleicht nicht immer sofort „beseitigen“, aber wir können unseren Blick auf die Dinge verändern.

Auch das ist natürlich nicht so leicht, wir sind im Laufe unseres Lebens konditioniert (geprägt) und durch Umstände, Ereignisse, Personen etc. beeinflusst worden. Wie können wir unsere Strukturen, unsere Persönlichkeit verändern?

Meiner Meinung nach, ist der erste Schritt für eine positive Veränderung schon getan, weil Sie sich diesen Beitrag bis zu diesem Punkt durchgelesen haben. Vielleicht waren Sie nur neugierig, vielleicht fühlten Sie sich angesprochen oder finden sich in manchen Zeilen wieder…

Wenn dem so ist, war der Weg hier her keine rationale Entscheidung Ihres Verstandes, sondern vielleicht ein Wegweiser Ihrer Seele. Ihre Seele möchte Veränderung, sie möchte gesunden und glücklich sein. Das ist eine wichtige Voraussetzung, denn, kommen Sie nur zu einem Termin zu mir, weil Ihr Hausarzt oder Ihr Mann/Frau Sie schickt, weil er/sie möchte das Sie wieder „funktionieren“ o.ä….., dann sind Sie noch nicht so weit.

Das Ziel einer Therapie liegt darin, all Ihre Konditionierungen, schlechten Erfahrungen etc. aufzuspüren und sie zu rekonditionieren, zu verarbeiten und neu zu bewerten.

Beispiel: Ein junger Mann, Workaholic, klagt über ein Stechen in der Brust und Schlafstörungen. Medizinisch ist alles abgeklärt, er ist organisch total unauffällig. Der Arzt verschreibt ihm Ruhe, evtl. ein Antidepressivum und Schlaftabletten und schickt ihn wieder nach Hause…

Die Frage die sich mir nun z.B. stellt: „Wo liegt der Ursprung seiner Arbeitssucht?“

Woher kommt seine Getriebenheit so viel zu arbeiten?

Muss er die ganze Familie ernähren und kann sich keinen Ausfall leisten?

Muss er sich beweisen, weil er von seinen Eltern als junger Mensch zu hören bekam, dass er nichts „auf die Reihe“ bekommt?

Hat er eine Freundin und Angst davor, dass sie ihn verlässt, wenn er nicht erfolgreich ist?

Es gibt viele Gründe dafür, warum ein Mensch zu viel arbeitet…, aber wie kann er das jetzt ändern und damit auch wirklich zufrieden sein?

Wir müssen die Ursache/n finden, sie auflösen und neu bewerten. Die Lösung unserer Probleme liegt wie unsere Probleme auch, bereits in uns, wir müssen nur zulassen sie zu finden.

Unser Unterbewusstsein fungiert wie ein riesen Speicher, wie eine riesige Bibliothek unseres Lebens. Die Hypnotherapie und auch der Yager Code, lassen uns mit unserem Unterbewusstsein in Kontakt treten, während unser Verstand/Bewusstsein und vor allem unser kritischer Faktor beiseite tritt und uns dort arbeiten lässt, wo sich die Wurzel befindet.

Wir können den Löwenzahn zwischen den Terrassenplatten an seinem Stiel und seinen Blättern ausreißen, entfernen wir die Wurzel nicht ebenfalls, wächst der Löwenzahn immer wieder nach.

Schmieren wir jedes Mal einfach Cortisonsalben auf unsere Neurodermitis, ohne danach zu schauen welchen psychischen Anteil die Erkrankung hat und wann und wo sie entstand, ist die Wahrscheinlichkeit der gleichbleibenden Symptomatik bis zur Verschlechterung sehr hoch.

Nimmt der Workaholic nun fleißig Antidepressiva und Schlaftabletten und ändert nur kurzzeitig etwas an seinem Arbeitspensum…..muss ich weiter reden? Ich glaube die Beispiele reichen, auch wenn dieses Thema so groß ist, dass noch viele weitere Beiträge folgen könnten.

Hören Sie auf die körperlichen Anzeichen, hören Sie auf Ihre Seele und vertrauen Sie darauf, dass sich mit Hilfe einer gesunden Seele, auch die körperlichen Symptome minimieren können.

Tinnitus Psychotherapie Ariane Marten

Tinnitus, wenn das Ohrgeräusch zum ständigen Begleiter wird

Viele haben ihn, viele stört er, dieser lästige Pfeifton im Ohr…Der Tinnitus.

Tinnitus: Was ist das?

Das wichtigste für eine erfolgreiche Therapie ist der Fakt, dass ein Ohrgeräusch (med. Tinnitus) ein Symptom ist und nicht als alleinstehende Erkrankung betrachtet werden sollte. Ähnlich wie bei einer Grippe, sind die Gliederschmerzen ein Symptom, also nur ein kleines Puzzleteil vom Ganzen (Syndrom).

Benannt sind alle Formen einer Hörwahrnehmung, die nicht durch äußere Schallquellen bedingt sind und die nicht als Halluzinationen gewertet werden. Die subjektive Tinnituslautstärke beträgt nicht mehr als 1 – 15 dB (entsprechend einem leisen Blätterrauschen).

Bereits ab der 22. Schwangerschaftswoche ist auch bei hörgesunden Menschen ein Grundgeräusch vorhanden, welches aber nur wahrgenommen wird, wenn man sich bewusst darauf konzentriert – und was noch wichtiger ist – nicht dauerhaft beachtet.

Wie kommt es zu einem Ohrgeräusch-Leiden?

Die Wahrnehmung allein erklärt noch nicht das Leiden. Es ist eine evolutionäre Errungenschaft, sich über den Fernsinn Hören neu auftretende Geräuschen sofort und in höchster Alarmbereitschaft zuzuwenden. Für Menschen die z.B. vor gar nicht all zu langer Zeit um ein Lagerfeuer saßen, war es überlebenswichtig, beim Knacken eines Astes sofort hinzuhören, vielleicht aufzuspringen, anzugreifen, zu fliehen oder, wenn all dies nicht mehr möglich war, sich tot zu stellen.

Nur wenn etwas Bekanntes identifiziert werden konnte, darf sofort Entspannung einkehren, ansonsten ist es wichtig, sich mit dem Neuen vertraut zu machen oder einen ungefährlichen Umgang zu finden. Genau dies gilt auch für das Ohrgeräusch. Deswegen erfordert dieser in der Regel unbekannte und meist negativ bewertete neue Höreindruck – sei es nach einem Hörverlust oder im Rahmen nachlassender Hörfilterfunktionen – so viel Aufmerksamkeit.

Hörfilter sind neuronale Netzwerke, die gewohnte oder nicht notwendige Töne unterdrücken und ablenken, bevor sie in die Wahrnehmung kommen können. Unsere Hörfilter filtern 2/3 aller aufgenommenen Geräusche raus, damit wir nicht an Reizüberflutung leiden. Ein Beispiel dafür sind tickende Uhren, die wir irgendwann aus Gewohnheit nicht mehr hören, obwohl sie – meist mit 30 dB – laut genug sind um gehört zu werden. Sind wir z.B. über einem längeren Zeitraum viel Stress ausgesetzt und im allgemeinen dazu veranlagt den Fokus äußerer Reize viel über unser Gehör aufzunehmen, kann es passieren, dass unsere Hörfilterfunktion nachlässt/ermüdet (Geräuschgewöhnungsschwäche).

Mit dem Tinnitus verstärken sich die zunehmend krankhaft werdenden Reaktionen und die zunehmende psychische Not (Schlafstörungen und „nervöse“ Unruhe, Konzentrationsmangel, depressive Entwicklung) verstärkt die Tinnituslautheit. Ein Kreislauf den es zu durchbrechen gilt!

Befürchtungen die auftreten können sind, dass das Ohrgeräusch

  • mit der Zeit lauter wird,
  • der Grund für eine ggf. weitere Hörverschlechterung sein kann,
  • „verrückt“ machen kann.

Die Erfahrung zeigt jedoch, dass das Ohrgeräusch

  • eher mit der Zeit immer weniger laut wahrgenommen wird,
  • nie der Grund für eine ggf. weitere Hörverschlechterung sein kann,
  • von alleine nicht „verrückt“ machen kann,
  • nie von außen lauter als 5 – 15 dB über der Hörschwelle bestimmt werden kann.

Vor einer psychotherapeutischen Behandlung sollte ein HNO-Arzt aufgesucht werden. Ebenso natürlich bei akutem, erstmalig auftretendem Tinnitus.

Im Mittelpunkt der Hypnosetherapie bei Tinnitusleiden steht

  • Bewältigung und Reduzierung der Tinnitus-bedingten emotionalen Belastungen;
  • Verminderung der ständigen Fokussierung auf die Wahrnehmung des Ohrgeräusches
  • Aufdeckung auslösender, stabilisierender, chronifizierender Bedingungen für das Ohrgeräusch.

Behandlungsansätze und Ziele

  • Trainiert wird das fokussieren der Aufmerksamkeit auf spezifische Wahrnehmungen und das Ausblenden störender Geräusche
  • Während der hypnotischen Trance, kommt es zu einer tiefen neuronalen Entspannung, welches die Erholung des Körpers fördert.
  • In Trance wird die Gleichgültigkeit gegenüber dem Ohrgeräusch trainiert.
  • Als aufdeckender Ansatz wird geschaut, worin die Ursache, der Konflikt und/oder das Problem, mit dem Tinnitusauslöser liegt. Gleichzeitig werden neue Lösungswege erarbeitet.
  • Hypnotherapie wirkt entlastend und bewirkt notwendige Veränderungen, Neuorientierung und die eigene Reifung.
  • Traumatische und belastende Erfahrungen können mithilfe von Hypnotherapie aufgearbeitet werden.
  • Sie kann außerdem helfen, nicht gemachte Erfahrungen für die Umsetzung notwendiger Veränderungen nachzuholen.

Jeder einzelne Punkt kann dabei helfen, das Ohrgeräusch unwichtig zu machen, wodurch die z.B. durch Stress oder emotionalen Probleme/Konflikte verloren gegangene Geräusch-Habituation (Gewöhnung) reaktiviert wird und das Ohrgeräusch somit wieder schwinden kann.

Es kann symptomorientiert und auch ursachenorientiert gearbeitet werden. Das heißt, dass wir zum einen den aktuellen Störfaktor Tinnitus als solches aufgreifen und bearbeiten und aber auch schauen werden, wo das Ohrgeräusch her kam und aus welchem Grund es da ist.

Da das Ohrgeräusch nur ein Symptom ist, gilt es heraus zu finden, welchem Leiden=Syndrom dieses Symptom zugrunde liegt (Beispiel Gliederschmerzen als eines von vielen Symptomen einer Grippe).

Sollten Sie an einem Ohrgeräusch leiden, sind Sie damit nicht alleine. Rund 340.000 Menschen erkranken laut der Deutschen Tinnitus-Liga pro Jahr in Deutschland neu an Tinnitus. Etwa 18,7 Millionen Deutsche haben bereits Ohrgeräusche erlebt.

Ihr Tinnitus möchte Ihnen etwas sagen…Hilfe anzunehmen ist ein Zeichen von Stärke und Mut. Den Mut aufzubringen an sich zu arbeiten, zu wachsen und zu genesen.

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